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Die 6. Sitzung des Nationalrates zur Einführung des Euro als offizielle Währung fand heute im Regierungsbüro statt.

Kroatien kann frühestens 2023 mit dem Beitritt zur Eurozone rechnen.

Premierminister Andrej Plenković erklärte in diesem Zusammenhang, dass Kroatiens dieses Ziel genau in der Frist erreicht habe, dass es sich vor etwa einem Jahr gesetzt habe. Dieses Ziel sei wichtig für Kroatiens Position und seinen Ruf in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht - sowohl global als auch innerhalb Europas. Es sei zudem für Kroatiens Bonität, für Investitionen und für die Stabilität der kroatischen Finanzen von enormer Bedeutung, erklärte er.

Der Gouverneur der kroatischen Nationalbank Boris Vujčić fügte dem hinzu: "Ab Herbst dieses Jahres sind wir Mitglied der Bankenunion, wenn die Europäische Zentralbank die Aufsicht über die kroatischen Banken übernimmt. Dies bedeutet, dass Kroatien und Bulgarien die ersten beiden Länder sein werden, die der Bankenunion beitreten, bevor sie der Eurozone beitreten."

(Quelle:HRT)