Fabrikhalle von Đuro Đaković (Foto: Ivica Galovic / PIXSELL) Fabrikhalle von Đuro Đaković (Foto: Ivica Galovic / PIXSELL)

Wirtschaftsminister Darko Horvat bestätigte, dass die Regierung mit der kroatischen Postbank zusammenarbeitet, um in den nächsten sechs Monaten rund siebzig Millionen Kuna für die Restrukturierung des Unternehmens bereitzustellen, bis ein solider strategischer Partner gefunden worden ist.

Die Konten von Đuro Đaković wurden am Mittwoch gesperrt. Das Management nahm Verhandlungen mit den Gläubigern auf, um eine finanzielle Lösung für eine Aufhebung der Kontensperrung zu finden. Die Beschäftigten des Unternehmens befinden sich seit dem 24. Oktober im Streik, da ihren die Löhne für September nicht ausbezahlt worden sind.

Dabei hält die Regierung eine Minderheitsbeteiligung an dem Industrieunternehmen mit Sitz in Slavonski Brod. 

Horvat warnte davor, dass das Unternehmen in Zukunft ernsthaft umstrukturiert werden muss, damit es sich an die Gegebenheiten eines global wettbewerbsorientierten Umfeldes anpassen kann:

„Wir müssen uns zusammensetzen, denn die Arbeitsweise und Philosophie nach der Đuro Đaković bisher funktioniert hatte, ist nicht mehr in einem global wettbewerbsorientierten Umfeld möglich. Đuro Đaković muss umstrukturiert werden und eine neue Philosophie annehmen, wenn es liquide sein möchte."

Anfang dieser Woche trat der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Marko Bogdanović, zurück.

(Quelle: HINA)