Illustration, (Foto: Matija Habljak/Pixsell) Illustration, (Foto: Matija Habljak/Pixsell)

Der kroatische Premierminister Andrej Plenković sagte am Samstag Journalisten gegenüber, dass der durch das Coronavirus verursachte wirtschaftliche Schaden schwerwiegender sein würde als 2008, als die globale Wirtschaftskrise mit dem Bankrott von Lehman Brothers begann.

Er betonte zudem, dass neue Pakete zur Unterstützung der Wirtschaft in Kroatien folgen würden.

"Wir haben auf die Krise sehr schnell mit 63 Maßnahmen reagiert, insbesondere für den privaten Sektor. Wir werden in der nächsten Woche ein weiteres Maßnahmenpaket herausbringen", kündigte Plenković an.

Da man noch nicht wisse, wann es ein Medikament oder einen Impfstoff gegen das Virus geben werde, wisse man noch nicht einmal, wie lange es dauern wird, bis die Bürger Herdenimmunität erlangen würden und diese Krise endet, erklärte der kroatische Premier.

Plenković versicherte, dass die Regierung maximal engagiert sei und Entscheidungen und Schritte treffen werde, die im besten Interesse der kroatischen Bürger sind. Er kündigte an, dass "Liquidität und Mittel auf alle möglichen Arten im In- und Ausland gefunden würden".

Auch bestätigte der Premier er habe gestern mit seinem chinesischen Amtskollegen Li gesprochen. Li habe ihm zugesichert, Kroatien bei dem Kampf gegen das Coronavirus zu helfen.