Illustration, (Foto: HRT) Illustration, (Foto: HRT)

Wie die Zeitung Večernji list berichtet haben seit Anbeginn der Corona-Krise 8000 Menschen in Kroatien ihren Job verloren, während 300 Tausend weitere ab nun an vom Mindestlohn leben müssen.

Der Mindestlohn in Kroatien beträgt 3250 Kuna Netto bzw. rund 430 Euro.

Bis gestern sind bei der Steuerverwaltung knapp 40 Tausend Anfragen von Unternehmen und Handwerkern eingegangen, die darum bitten, die Zahlung von Steuern und anderen öffentlichen Leistungen auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Jede dritte Anfrage kam laut Tageszeitung aus der Hotel- und Gastronomiebranche.

 Nach der Ankündigung von Premierminister Andrei Plenković, diese Woche ein neues Maßnahmenpaket zu verabschieden, das die Probleme der Unternehmer unter den Bedingungen der Coronavirus-Epidemie lindern soll, fand am Montag in der Regierung die erste Koordinierung zum Thema neue Maßnahmen statt. Auch über die Aufhebung von Verwaltungsgebühren und Beiträgen im Ressort des Wirtschaftsministerium, wurde nachgedacht.

 In den nächsten drei Monaten würden somit keine Mitgliedsbeiträge und Kammergebühren erhoben.

Es ist auch geplant, die Mitgliedsbeiträge für den kroatischen Tourismusverband, den Wasserbeitrag, die Wassernutzungsgebühr, die Funkfrequenz vorerst aufzuheben.