Landwirtschaftsministerin Marija Vučković (Foto: Foto: Dusko Jaramaz/PIXSELL) Landwirtschaftsministerin Marija Vučković (Foto: Foto: Dusko Jaramaz/PIXSELL)

Laut Mato Mlinarić aus dem unabhängigen Verband der Landwirte, seien die Kürzungen nicht tragbar. Sie fordern von der Präsidentin und dem nationalen Sicherheitsrat eine Sitzung abzuhalten. „Derzeit haben wir laut Verfassung nicht genügend Lebensmittel. Unsere Nation wird hungern", erklärte Mlinarić. Ähnlicher Meinung war auch Stjepan Kunovec aus dem Verein der Hersteller. Er hofft die neue Landwirtschaftsministerin hat gute Argumente um die Kürzung des Etats zu verhindern.

Minderwertige Waren in Supermärkten sei laut der Verbände ein Ergebnis der Einsparungen.

"In den Regalen unserer Läden, landen sehr oft Produkte von fragwürdiger Qualität. Oder wie Kollege Jajić sagen würde Schrott Ware“, so Sebastian Svat aus dem Verband kleiner ländlicher Familienunternehmen.

Auf die Aussagen der Verbände, reagierte kurz darauf die kroatische Landwirtschaftsministerin Marija Vučković. Sie betonte, dass es kein Grund zur Panik gebe, zumal so viele Mittel wie noch nie bereitstünden. „Die Kürzung des Etat betrifft zum Großteil die Administration, Materialkosten und ähnliches. Die Unterstützung der Landwirte war noch nie so groß. 3,1 Milliarden Kuna wurden bereitgestellt."

Die Zeit wird zeigen, ob die Angst der Verbände berechtigt gewesen ist.

Quelle: HRT