Ljubo Jurčić, kroatischer Ökonom (Foto:HRT) Ljubo Jurčić, kroatischer Ökonom (Foto:HRT)

Heute fand in Zagreb eine Konferenz zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf Exporte und Investitionen statt.

Nur 15% der kroatischen Unternehmen schaffen es, ihre Produkte außerhalb Kroatiens Grenzen zu platzieren, während der Anteil der Warenexporte am BIP nur 30 Prozent beträgt.

Der kroatische Ökonom Ljubo Jurčić kommentierte: "Der nächste politische Entwicklungsplan für die kroatische Wirtschaft sollte sich nicht so sehr auf den Export von Fertigprodukten konzentrieren, sondern auf den Export bestimmter Teile für die Herstellung z.B. von Autos und Flugzeugen. Leider wird ein Großteil der EU-Mittel in Kroatien nicht viel Verwendung finden, da sie für neue Industrien, grüne Technologien und Digitalisierung vorgesehen sind. Unser Niveau der klassischen Industrie ist nicht ausreichend entwickelt, um eine Umstellung auf grüne Technologie zu ermöglichen."

(Quelle:HRT)