Illustration ( Foto: Davor Javorović / PIXSELL) Illustration ( Foto: Davor Javorović / PIXSELL)

Bisher wurden nur sehr wenige Mittel zur Stärkung der Wirtschaft genutzt, vor allem im Vergleich mit damit, wie viel in den öffentlichen Sektor investiert wurde. Kroatien fehlen rund 200.000 Arbeitnehmer, um das Renten- und Gesundheitssystem langfristig aufrechterhalten zu können.

Mihael Furjan, der Vorsitzende des kroatischen Arbeitgeberverbandes sagte, dass der Schwerpunkt der Investitionen in der öffentlichen Infrastruktur liegt. „Dies wird definitiv die Lebensqualität der Menschen verbessern, aber andererseits besteht die Frage, wozu brauchen wir neue Schulen, wenn die Zahl der Kinder zurück geht. Wozu ein neues Wasserwerk wenn die Menschen Arbeit brauchen und suchen. Mit neuen Arbeitsplätzen müssen wir einen Mehrwert schaffen“, so Furjan.

Ähnlich sieht es auch der Dekan der Hochschule Algebra, Mislav Balković. Nur durch gezielte Investitionen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit können Arbeitsplätze geschaffen werden.

"Wenn das Geld für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Privatsektors verwendet wird, können wir für jede investierte Million einen neuen Arbeitsplatz erwarten, der das gesamte System durch Steuern versorgt und damit die Renten-, Gesundheits- und andere Probleme löst“, sagte er abschließend.

(Quelle: HRT)