Illustration, (Foto: HRT) Illustration, (Foto: HRT)

Am Handelsgericht in Rijeka wurde beschlossen, die Insolvenzeröffnung der Werft 3. Maj erneut zu verschieben.

Eine neue Anhörung soll am 5. Juni stattfinden.

Die Gesamtverschuldung der Werft beläuft sich auf 135 Millionen Kuna; wovon 25 Millionen auf die Löhne der Arbeiter entfallen.

Der Leiter der Werft Edi Kučan glaubt, dass ein Notfalldarlehen von 150 Millionen Kuna der einzige Weg sei, das Unternehmen zu retten.

Der stellvertretende Regierungschef Tomislav Tolušić erklärte dagegen, die Regierung habe die Werft nicht aufgegeben und ein potenzielles Angebot von chinesischen Investoren erhalten.

Minister Tolušić betonte: "Dies ist wahrscheinlich unsere letzte Chance, etwas für die Werft zu tun. Wenn es irgendeine Chance gibt, das chinesische Schiffsbauer sich an der Werft 3. Mai beteiligen, sollten wir sie nutzten. Sollte daraus nichts weren, dann steht es schlecht um die Werft."