Sitzung der Gewerkschaften und der Wirtschafter im Regierungssitz mit Premier Plenković (Foto: Luka Stanzl/PIXSELL) Sitzung der Gewerkschaften und der Wirtschafter im Regierungssitz mit Premier Plenković (Foto: Luka Stanzl/PIXSELL)

Die Initiative entstand letzte Woche als mehrere Unternehmer die Meinung teilten, dass das Maßnahmenpaket der Regierung für die Wirtschaft unzureichend und unvollständig ist. Mittlerweile sind es mehr als 60.000 Unternehmer.

Ein Analystenteam der Glas Poduzetnika - Initiative unter der Leitung eines angesehenen Analysten für Wirtschaft und Politik, Dr. Vuk Vuković führte eine detaillierte Bewertung der gefährdeten Arbeitsplätze, möglicher Entlassungen und der Kosten wirksamer staatlicher Maßnahmen durch, die einen wirtschaftlichen Zusammenbruch verhindern könnten. Den Analysten zufolge werden in den nächsten zwei Monaten insgesamt 730.000 Arbeitsplätze gefährdet sein, und die Zahl der in den drei Monaten verlorenen Arbeitsplätze könnte bis zu 300.000 betragen.

Die Initiative fordert, die Befreiung von der Einkommensteuer, den Arbeitgeberbeiträgen und der Zusatzsteuer für Unternehmen und und Kleinunternehmer die direkt von der Coronakrise betroffen sind und folglich ihr Einkommen erheblich gesunken ist. All dies für einen Zeitraum von 3 + 3 Monaten. Ebenfalls möchten sie eine Freistellung der Zahlung von Fixkosten wie Miete von städtischen Räumen sowie öffentlichen Flächen, den Nebenkosten.

Bujas betonte, dass ausserdem ein 12-monatiges Moratorium für die kostenlos und zinslose Rückzahlung von Krediten und Leasingsverträgen gefordert wird. Ebenso wolle man die dauerhafte Abschaffung aller Sonderabgaben und obligatorischen Mitgliedsbeiträgen, der Körperschaftssteuer sowie die Abschaffung der Beitragspflicht für Vorstände und Geschäftsführer.

Ähnliche Kritik machte sich auch im kroatischen Arbeitgeberverband breit. „Gemeinsam mit HURA und HUOJ teilen wir unsere Bedenken und unsere Entschlossenheit, die Regierung der Republik Kroatien, darauf hinzuweisen, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen ungenügend sind, um die Wirtschaft, insbesondere kleine Unternehmen zu retten“, sagte Davor Majetić, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes.

Quelle: HRT