Boris Vujčić, Leiter der kroatischen Nationalbank (Foto: HRT) Boris Vujčić, Leiter der kroatischen Nationalbank (Foto: HRT)

Das Frühjahrstreffen des IWF und der Weltbank endete in Washington mit der Zusage von Finanzführern die Zusammenarbeit zu verbessern und auf ein globales Wirtschaftswachstum hinzuarbeiten.

Die Spannungen zwischen den USA und anderen Ländern aufgrund des Handels sind jedoch immer noch hoch.

Der Leiter der kroatischen Nationalbank Boris Vujčić erklärte, dass die Wirtschaft Kroatiens trotz der Abschwächung der Weltwirtschaft 2019 noch um 2,5 Prozent wachsen wird.

"Diese Verlangsamung bezieht sich auf ein leicht verlangsamtes Wachstumstempo. Nach Prognosen für 2019 liegt das Wachstum aber immer noch über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Wir können also nicht wirklich sagen, dass ein Risiko für eine Rezession besteht. Wir haben dies in unseren Zentralbankprojektionen für Kroatien miteinbezogen und unsere Wachstumserwartungen für Kroatien für das Jahr 2019 auf 2,5% gesenkt, insbesondere als Folge davon, dass sich die Volkswirtschaften unserer wichtigsten Handelspartner in der Eurozone - Deutschland und Italien - verlangsamen," betonte Vujčić.