Kroatien soll im Rahmen des Projekts eine 60 Kilometer lange Pipeline von Split nach Zagvozd bauen (Foto: HRT) Kroatien soll im Rahmen des Projekts eine 60 Kilometer lange Pipeline von Split nach Zagvozd bauen (Foto: HRT)

Die Generaldirektion für Nachbarschafts- und Erweiterungsverhandlungen der Europäischen Union hat das Projekt genehmigt. Laut BH Gas wird es Bosnien-Herzegowina dabei helfen, seine Erdgasquellen zu diversifizieren und die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern.

Die neue Gasleitung sollte von Zagvozd in Südkroatien nach Posušje und weiter nach Zentralbosnien und Mostar verlaufen. BH Gas hofft, dass die neue Erdgasverbindungsleitung bis 2023 betriebsbereit sein könnte.

Der Hauptfinanzier des Projektes ist die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, die eine günstige Darlehensvereinbarung vergeben wird.

Die EU sagte Zuschüsse in Höhe von 1 Million Euro für das Projekt zu. Das Mott MacDonald-Konsortium wurde beauftragt eine Dokumentation für das Projekt zu erstellen.

Derzeit ist Bosnien-Herzegowina vollständig von russischem Gas abhängig, das über Ungarn und Serbien geliefert wird. Die neue Erdgasverbindungsleitung über Zagvozd soll dem Land den Zugang zum EU-Markt und zum zukünftigen LNG-Terminal auf der nordkroatischen Adria-Insel Krk ermöglichen.

Kroatien sollte im Rahmen des Projekts eine 60 Kilometer lange Erdgasverbindungsleitung von Split nach Zagvozd bauen.

(Quelle: HINA / HRT)