Illustration (Foto: Dusko Jaramaz/PIXSELL) Illustration (Foto: Dusko Jaramaz/PIXSELL)

Das Kranhaus ist seinen Verbindlichkeiten gegenüber dem Großhandelsunternehmen von medizinischen Produkten und Arzneimitteln Medika seit über einem Jahr nicht nachgekommen. Die Bankkonten sind nun gesperrt, aufgrund von Schulden von nicht bezahlten Arzneimittel in Höhe von einer Million Kuna.

Der Bürgermeister der Stadt Knin Marko Jelić kommentierte die Situation wie folgt: „Die Stadt Knin hat rechtzeitig auf das Problem reagiert und wir haben kontinuierlich auf die Situation hingewiesen, dass dies geschehen könnte. Wenn es zur Schließung des Krankenhauses kommt, werden 50.000-60.000 Tausend Leute keine gesundheitliche Versorgung haben.“

Gesundheitsminister Milan Kujundzić sagte am Samstag der kroatischen Nachrichtenagentur HINA, dass finanzielle Mittel zur Deckung der Schulden des Krankenhauses in Knin vom kroatischen Amt für Krankenversicherung und der Gespanschaft Šibenik-Knin übernommen werden, damit die gesundheitliche Versorgung des Krankenhauses gewährleistet werden kann.

(Quelle: HRT/HINA)