Krankenhäuser schulden Arzneimittelgroßhändlern mehr als 3 Milliarden Kuna (Foto: HRT) Krankenhäuser schulden Arzneimittelgroßhändlern mehr als 3 Milliarden Kuna (Foto: HRT)

Vertreter von Arzneimittelgroßhändlern, die mehr als 20 Krankenhäuser in Kroatien aufgrund von nicht bezahlter Verbindlichkeiten verklagt haben, konnten mit Gesundheitsminister Milan Kujundžić einen Vertrag abschließen. Die Regierung stimmte zu, bis Ende des Jahres eine halbe Milliarde Kuna Schulden zu übernehmen.

Ivan Klobučar vom Ausschuss der Arzneimittelhändler des kroatischen Arbeitgeberverbandes sagte: "Wir haben einige Klagen eingereicht, aber wenn uns entgegengekommen wird werden wir sicherlich keine weitere Klage einreichen. Dies liegt jedoch bei den einzelnen Arzneimittelvertreibern. Wir können nicht in ihrem Namen verhandeln."

Die Unternehmen sind mit dieser Abmachung nur teilweise zufrieden. Sie sagen, dass mindestens eine Milliarde Kuna benötigt werde, um die Geschäftstätigkeit fortsetzen zu können.

Gesundheitsminister Kujundžić schlägt eine andere Lösung des Problems vor: "Die langfristige Lösung wäre, wenn wir gute Dienstleistungen und einen guten Zugang anbieten und verfolgen wollen, zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Denn alles Neue was in der Behandlung und Diagnostik verwendet wird, kostet Geld."

Krankenhäuser schulden den Arzneimittelgroßhändlern mehr als drei Milliarden Kuna.

(Quelle: HRT)