Illustration, (Foto: HRT) Illustration, (Foto: HRT)

Die Zahl der Coronavirus- Fälle ist in Kroatien seit gestern um sieben angestiegen.

Nach neuesten Angaben gibt es hierzulande 56 positiv getestete Fälle.

3 der Patienten sind wieder gesund und wurden aus den Krankenhäusern entlassen.

Bei einem der neuen Coronavirus-Fälle handelt es sich um einen Mann aus Ogulin, der mit einer infizierten Person aus Rijeka in Kontakt gekommen war.

Der Mann bemerkte am Samstag leichte Symptome und meldete sich daraufhin beim Gesundheitszentrum in Ogulin.

Er wurde nach Karlovac verlegt und isoliert. Seine Familie ebenfalls.

Der Mann hatte am Freitag eine örtliche Kinderarztpraxis besucht, bevor er wusste, dass er möglicherweise infiziert ist.

Das Dubrava Krankenhaus in Zagreb wird zum wichtigsten Atemwegszentrum des Landes.

Das Krankenhaus wird 300 Betten für Patienten mit den schwersten Symptomen haben, die das Coronavirus verursachen kann.

Der kroatische Gesundheitsminister Vili Beroš hat heute das Krankenhaus besichtigt.

Am Sonntag wurden zwei Ärzte, die in dieser Einrichtung arbeiten, positiv auf das Virus getestet.

Die Patienten im Krankenhaus werden nach einer Untersuchung durch Epidemiologen in andere Einrichtungen verlegt.

Bisher zeigte keiner der Patienten Symptome.

Die Leiter der einzelnen Kliniken im Zagreber Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern haben sich heute ebenfalls mit Minister Beroš getroffen.

Gemeinsam erörterten sie, wie sie sich auf verschiedene Szenarien im Zusammenhang mit dem Coronavirus vorbereiten werden.

Das Personal reicht aus, um alle Notfallpatienten zu behandeln.

Die Kapazitäten der Einrichtungen werden so angepasst, dass eine große Anzahl von Infizierten behandelt werden kann.

Das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern wird zudem auch einen speziellen OP-Saal für Infizierte zur Verfügung stellen.

Die kroatische Regierung möchte den Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft entgegenwirken.

Ein Maßnahmenpaket wird am Dienstag auf einer Kabinettssitzung verabschiedet.

Die Minister arbeiten noch an den Maßnahmen, mit denen die Liquidität sowohl für Unternehmen als auch für Bürger sichergestellt werden soll.

"Unser Ziel ist es, Arbeitsplätze zu retten. Derzeit keine Entlassungen, aber das ist zu erwarten, und wir müssen uns auf dieses Szenario vorbereiten. Wir müssen den Stellenabbau in den am stärksten gefährdeten Sektoren verhindern," erklärte unter anderem der Minister für Arbeit und Rentenwesen Josip Aladrović.