Lino Červar, Trainer der kroatischen Handballnationalmannschaft (Foto: Dusko Marusic /PIXSELL) Lino Červar, Trainer der kroatischen Handballnationalmannschaft (Foto: Dusko Marusic /PIXSELL)

Ungeachtet der Tatsache, dass die Pandemie die Welt zum Stehen gebracht hat, muss auch unter solchen Bedingungen weitergemacht werden, begann Červar.

Lino Červar ist bekannt als ein großartiger Analytiker. Also ist er seiner Lieblingsbeschäftigung in all der Zeit nachgegangen.

„Diese Zeit hat mir geholfen, alles was wir getan haben mit Bedacht zu analysieren. Unser Spielsystem und jeden einzelnen Spieler sowie über Details die zur Erhöhung unseres Spielniveaus beitragen könnten“, so Červar.

In allem Schlechten gibt es auch was Gutes.

„Wenn etwas Schlechtes passiert, kann immer etwas Positives daraus gezogen werden. Es wurde viel getan um den Handball bekannt zu machen und ihn an die Spitze des Indoor-Mannschaftssportarten zu bringen“, sagte Červar.

Um diesen Trend fortzusetzen muss alles getan werden. Der Handball hat vier Probleme an denen gearbeitet werden muss.

„Erstens die Strategie für die Entwicklung des Handballspiels in der Welt und in Europa, und zweitens müssen wir weiterhin die Ausbildung von Trainern, aber auch die Bestätigung des Trainerberufs fortsetzen. Drittens gibt es große Möglichkeiten, die Arbeit mit jungen Menschen im Alter von sechs bis 19 Jahren zu verbessern. Das vierte Problem sind die konservativen und veralteten Regeln des Handballspiels“, erklärte Červar.

Der Trainer der Nationalmannschaft betonte ebenfalls, dass vor allem derzeit die Gesundheit an erster Stelle steht. Bei Fortsetzung der Saison befürchte er, dass es eine große Anzahl verletzter Spieler geben wird. „Die IHF sollte einige Schritte unternehmen, um die Anzahl der Spiele zu reduzieren und dennoch die Hauptziele zu erreichen, um die Olympischen Spiele und die Weltmeisterschaft abzuhalten. Das sollten die Priorität sein“, erklärte Červar abschließend.  Wir müssen optimistisch in die Zukunft schauen und dass ein Impfstoff gefunden wird“, so Červar.

Quelle: HRT