Staatspräsident Zoran Milanović (Foto: Robert Anic / PIXSELL) Staatspräsident Zoran Milanović (Foto: Robert Anic / PIXSELL)

Der kroatische Präsident traf sich am Dienstag in Zagreb mit Vertretern von Veteranenverbänden. Im Fokus der Gespräche stand die Frage nach den vermissten Veteranen und Zivilisten aus dem kroatischen Unabhängigkeitskrieg.

In einer nach dem Treffen veröffentlichten Erklärung machte Staatspräsident Zoran Milanović deutlich, dass Serbien aufhören muss, die Bemühungen zu blockieren, um 1.869 kroatische Bürger zu finden, die immer noch als vermisst gelten: "Die Frage nach den vermissten Personen muss geklärt werden, bevor Serbien der EU beitritt. Wir wissen, dass unsere Nachbarn viel mehr über die Vermissten wissen und wissen müssen, als sie derzeit preisgeben. Die Fragen nach den vermissten Personen ist ein menschliches, symbolisches und ein nationales Anliegen."

Milanović und die Vertreter der Veteranenverbände sprachen auch über die Klagen ehemaliger kroatischer Häftlinge gegen die Republik Serbien, sowie mögliche Reparationszahlungen. An dem Treffen nahm auch der Sonderberater des Präsidenten für Anliegen der Kriegsveteranen, Marijan Mareković, teil.

(Quelle: HRT)