Premierminister Andrej Plenković ist zu einem Sitzung des Weltwirtschaftsforums nach Genf gereist (Foto: HRT) Premierminister Andrej Plenković ist zu einem Sitzung des Weltwirtschaftsforums nach Genf gereist (Foto: HRT)

Politische Fragen waren unumgänglich, insbesondere die Beziehungen zwischen Serbien und dem Kosovo, aber auch die aufgeschobenen Verhandlungen für Nordmazedonien und Albanien über einen Beitritt zur Europäischen Union.

Der Präsident des Weltwirtschaftsforums Børge Brende betonte, dass ohne Investitionen auf dem Westbalkan keine Fortschritte verzeichnet werden können, aber die Situation trotz politischer Herausforderungen nicht so schlecht ist, wie es scheint.

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić sagte, dass Serbien nicht so enthusiastisch von der Eurointegration eingestellt ist, wie Nordmazedonien und Albanien.

„Wir werden niemanden bitten, um diesem Club beizutreten. Wir wollen von der EU nur wissen, ob sie uns wollen oder nicht, sagte Vučić.

Der kroatische Premierminister Andrej Plenković betonte, dass Kroatien während der EU-Ratspräsidentschaft einen Konsens über den Beginn der Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien anstreben werde.

„Wir haben alle Maßnahmen ergriffen, einschließlich der Namensänderung, um dem EU-Beitritt näherzukommen. Natürlich sind wir enttäuscht, dass sich der Prozess verzögert hat", sagt Nordmazedoniens Premier Zoran Zaev.

Zusammen mit Staats- und Regierungschefs aus zehn Ländern nehmen an der Sitzung des Weltwirtschaftsforums auch Vertreter bedeutender europäischer und globaler Institutionen teil.

(Quelle: HRT)