Die amtierende kroatische Präsidentin Kolinda Grabar Kitarović (Foto: Matija Habljak / PIXSELL) Die amtierende kroatische Präsidentin Kolinda Grabar Kitarović (Foto: Matija Habljak / PIXSELL)

Der Vorsitzende der HDZ-Partei und der amtierende Ministerpräsident Andrej Plenković äußerten sich anlässlich des 30. Jahrestages des Bestehens des Kreises Bjelovar-Bilogora der HDZ zu der aktuellen politischen Landschaft in Kroatien:

"Das linke Parteienspektrum, einschließlich aller Parteien um der SDP, können nur überleben, weil sie für sich genommen irrelevant sind. Sie haben eine einheitliche Taktik, die darauf basiert, sich nur der HDZ zu widersetzen. Das rechte politische Spektrum, dass sich aus einer Gruppe kleiner Parteien zusammensetzt, hat sich ebenfalls zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um zu sehen, was sie erreichen können.

HDZ-Parteivorsitzender und kroatischer Premier Andrej Plenković (Foto: Davorin Visnjic / PIXSELL)

In der Zwischenzeit veranstaltete der SDP-Kandidat für die Präsidentschaftswahl Zoran Milanović eine Kundgebung in Zagreb. Milanović unterstrich seinen Wahlkampfslogan, nach einem "normalen" Kroatien zu streben. Er werde nicht mit Bürgern posieren, um Fotos zu schießen - ein direkter Angriff gegen die amtierende Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović, die viel im In- und Ausland unterwegs ist.

SDP-Präsidentschaftskandidat Zoran Milanović (Screenshot: HRT)

"Wir gehen auf eine schöne Reise. In etwas mehr als einem Monat werden wir unser Bestes geben, um in einem schönen, friedlichen und aufrichtigen Kroatien aufzuwachen. Ich kandidiere mich nicht für den Premierminister, diese Zeit ist vergangen. Die Befugnisse des Präsidenten sind so, wie sie sind und in einem zivilisierten und aufrichtigen Staat ist das völlig ausreichend. Alles andere, jedes andere Versprechen führt auf den Weg zur Autokratie und Tyrannei. Ich habe mich dagegen widersetzt und werde mich weiter dagegen widersetzten, egal was das Leben für mich morgen bringt"

Zlatko Hasanbegović (Screenshot: HRT)

Gleichzeitig hat der frühere Kulturminister Zlatko Hasanbegović eine neue politische Plattform gegründet. Unter dem Namen "Block für Kroatien" werde die Plattform die Politik der Unabhängig für Kroatien-Partei fortsetzen, die Hasanbegović mit der politischen Weggefährtin Bruna Esih geführt hatte. Hasanbegović bezeichnete den Block für Kroatien als Sammelpunkt, Moderator und Initiator für kroatische Wähler, die nach einem starken Block politischer Gruppen und Einzelpersonen suchen, die sich für eine einheitliche, nationalistische, souveräne und freiheitsfördernde Plattform einsetzen.

(Quelle: HRT)