Illustration, (Foto: HRT) Illustration, (Foto: HRT)

Auf der heutigen Kabinettssitzung nahm die Regierung alle Forderungen der Bürgerinitiative "67 ist zu lang" an.

Die Initiative hat mehr als 700 tausend Unterschriften gesammelt, um ein Referendum gegen die von der Regierung vorgeschlagene Rentenreform zu erzwingen.

Durch die Reform wäre das Rentenalter von 65 auf 67 Jahre angehoben worden.

"Wir gehen davon aus, dass sich diese Änderungen positiv auf die Beschäftigung, den Haushalt und die künftigen Renten auswirken werden," erklärte der kroatische Premier Andrej Plenković Journlisten gegenüber.

Er fügte auch hinzu, dass die Regierung Änderungen des Arbeitsgesetzes dem Parlament vorschlagen werde, damit diejenigen, die noch nach dem vollendeten 65. Lebenjahr arbeiten wollen, das tun können. 

Finanzminister Zdravko Marić erklärte, die Entscheidung der Reigierung sei keine Bedrohung für die öffentlichen Finanzen, während der Minister für Arbeit und Rentensystem Josip Aladrović von der Europäischen Kommission erwartet, dass sie die Regierung in ihrer Entscheidung unterstützt.

Gewerkschaftsführer Krešimir Sever schien ebenfalls äußerst optimistisch.