Verteidigungsminister Damir Krstičević (Foto: Sanjin Strukić/PIXSELL) Verteidigungsminister Damir Krstičević (Foto: Sanjin Strukić/PIXSELL)

In der Pressemitteilung heißt es,  dass die U.S. Amerikaner zu keiner Zeit den Verkauf der Kampfflugzeuge verboten hätten. Das Ministerium hat auch eine schriftliche Erklärung des Verteidigungsministers Damir Krstičević veröffentlicht.

AUS DER PRESSEMITTEILUNG DES VIZEPREMIERS UND VERTEIDIGUNGSMINISTERS DAMIR KRSTIČEVIĆ

"...Die geführte Diskussion ist im Allgemeinen außerordentlich Anspruchsvoll und wir sprachen mit allen Parteien... Durch keine offiziellen Unterlagen hat die amerikanische Seite den Verkauf der israelischen Flugzeuge an Kroatien verboten. Vielmehr wurde eine vorläufige Genehmigung ausgestellt die erforderlich war für die Gültigkeit des israelischen Angebots."

Die Angelegenheit F-16 wurde ebenfalls bei einer Sitzung der Koalitionspartner diskutiert. Dazu sagte Branimir Glavaš aus der HDSSB:

„Während der Vertrag mit Israel geschlossen wurde, habe ich persönlich gedacht, dass Kroatien weniger und neue Kampfflugzeuge benötigt. Außerdem denke ich, dass die Entscheidung der Regierung die sie in Kürze bringen wird, viel besser und hochwertiger sein wird als der Plan mit Israel."

Während die Koalitionspartner noch zur Regierung stehen, ist sich die Opposition sicher, dass der geplatzte Deal dem internationalen Ansehen Kroatiens schadet und fordert Minister Krstičević zum Rücktritt auf.

„An der Geschichte ist definitiv etwas faul und ich denke, dass dies von den zuständigen Behörden untersucht werden muss. Der Verteidigungsminister sowie Premier Plenković sollten sich über ihre Verantwortung diesbezüglich gedanken machen. Ausserdem sollte der Minister zurücktreten. Danach sollte natürlich auch über die Verantwortung der Regierung diskutiert werden und über die des Premiers Plenković“, erklärte Nada Turina – Đurić, aus der Partei GLAS, bei einer Pressekonferenz.

Quelle: HRT