Premierminister Andrej Plenković (Foto: HRT) Premierminister Andrej Plenković (Foto: HRT)

Aufgrund der neuen und unerwarteten Umstände der globalen Coronavirus-Pandemie musste die kroatische Präsidentschaft ihr Programm radikal ändern und anpassen, um sich stattdessen auf die Sicherheit und Gesundheit der europäischen Bürger zu konzentrieren. Es gab daher keine der üblichen Gipfeltreffen oder persönlichen Versammlungen und alles musste per Videokonferenz durchgeführt werden.

„Trotz all dieser Herausforderungen haben wir viel erreicht. Für uns war eine der Prioritäten, den Erweiterungsprozess in Richtung des Westbalkans auf die Tagesordnung der Union zu setzen. Die größte Errungenschaft bestand darin, die vollständig blockierte Erweiterungspolitik aus Oktober 2019 vollständig zu revidieren. Wir haben es geschafft diesen Wechsel auf allen Ebenen der Union umzusetzen und Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien aufzunehmen," sagte Andrej Plenković in einer Ansprache zu ausländische Diplomaten in Zagreb.

Die kroatische Ratspräsidentschaft basierte auf den vier Prioritäten: Entwicklung, Vernetzung Schutz und europäischer globaler Einfluss und stand unter dem Motto „Ein starkes Europa in einer Welt voller Herausforderungen“. Die Prioritäten, betonte die Regierung zu Beginn des Jahres und sollte die Vision eines Europas verkörpern, das zum Nutzen seiner Mitgliedstaaten und Bürger handelt.

Deutschland wird am Mittwoch die Ratspräsidentschaft übernehmen.

(Quelle: HRT)