Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović (Foto: HRT) Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović (Foto: HRT)

Die kroatische Präsdientin Kolinda Grabar-Kitarović äußerte die Überzeugung, dass die NATO-Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfel in Brüssel trotz der negativen Atmosphäre, die in diesen Tagen herrschen, einen Konsens über gemeinsame Ziele erreichen werde. Die Unstimmigkeiten wurden ausgelöst von US Präsident Donald Trump. Trump  wirft vor Deutschland würde zu wenig für Verteidigung ausgeben. Hinzu kritisierte Trump, die Bundesrepublik Deutschland werde aufgrund der Gasimporte von Russland kontrolliert.

Die kroatische Präsidentin hofft auf Solidarität. Grabar-Kitarović kommentierte: „Leider war die Atmosphäre vor Beginn des Gipfels nicht besonders konstruktiv. Aber ich glaube, dass wir mittels unserer Solidarität , den notwendigen Konsensus über unsere gemeinsamen NATO-Ziele erreichen werden." Die Präsidentin äußerte auch, dass ein Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel am Rande des Gipfels geplant ist. „Ich werde Gelegenheit haben, mit vielen Staatsmännern zu sprechen. Manchmal genügen ein paar Sätze um einen Dialog zu beginnen und dann bei einer anderen Gelegenheit fortzusetzen", sagte die Präsidentin.

Sie betonte auch, dass die Erweiterung des Bündnisses für Kroatien sehr wichtig sei, und begrüßte die Ankündigung, dass eine positive Botschaft dieses Gipfels an Mazedonien übermittelt werde. Ebenso äußerte die Präsidentin ihre Enttäuschung über die fehlende Aktivierung des Aktionsplans für den EU-Beitritt von Bosnien und Herzegowina.

(Quelle: HRT)