Premierminister Andrej Plenković (Foto: Josip Regovic/PIXSELL) Premierminister Andrej Plenković (Foto: Josip Regovic/PIXSELL)

Andrej Plenković sagte, dass die Situation schwierig und anspruchsvoll ist, das größte Problem liege aber in der Unsicherheit, wie lange die Krise dauern werde. Doch die Situation ist in Vergleich zu anderen Ländern unter Kontrolle:

„Wenn wir uns mit der Situation in anderen Nachbarländern vergleichen, können wir sagen, dass wir effektiv und schnell reagiert haben und die Dynamik und Geschwindigkeit der Infektion unter Kontrolle haben, das heißt die Anzahl der Patienten und Sterblichkeitsraten im Vergleich zu anderen Ländern."

Jetzt ist es notwendig diszipliniert und geduldig zu sein:

„Vor zwei Wochen haben wir das erste Paket von Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft in Höhe von 30 Mrd. Kuna auf den Weg gebracht. Wir haben schnell reagiert. Die ersten Schätzungen des Ausmaßes dieser Krise sind größer als die der Krise von 2008. Die war eine Krise des Finanzkapitalismus. Diese Krise heute ist vergleichbar mit der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre."

Die Regierung wird ein weiteres Gesetzespaket zur Rettung der Wirtschaft einbringen:

"In diesem Moment haben wir beschlossen, fest hinter den Arbeitern und hinter der kroatischen Wirtschaft zu stehen. Die fianzielle Hilfe im April und Mai soll von 3250 Kuna auf 4.000 Kuna angehoben werden. Gleichzeitig übernimmt der Staat die Last der Beiträge für diese 4.000 Kuna, das heißt ungefähr 1.460 Kuna pro Mitarbeiter. Das sind insgesamt 5.460 Kuna. Das sind rund 8,5 Milliarden Kuna für die Erhaltung von Arbeitsplätzen. Dies ist eine Botschaft an alle Arbeitgeber, die Ressourcen sind vorhanden, aber die Arbeitnehmer müssen beschäftigt und die Arbeitsplätze erhalten bleiben."

(Quelle: HRT)