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Bei der heutigen Parlamentssitzung forderte der kroatische Premierminister Andrej Plenković zur Solidarität und Einheit der Nation in einer Zeit, in der, wie er sagt, die Coronavirus-Pandemie wütet, auf.

Der Premier stellte dem Parlament das bereits angekündigte Maßnahmenpaket im Wert von 30 Mrd. Kuna vor, dass der kroatischen Wirtschaft helfen soll, sich von den Folgen des Coronavirus zu erholen. 

Er betonte, dass Kroatien im "großen Kampf um die Gesundheit" den Kampf für jeden einzelnen Arbeitsplatz nicht vergessen dürfe.

In dem Paket, so spezifizierte er unter anderem, belaufen sich die Steuerstundungsmaßnahmen für einen Dreimonatszeitraum auf 12 Milliarden Kuna. 

Er betonte zudem, dass das kroatische Arbeitsamt den Arbeitgebern einen Nettolohn von 3.250 Kuna pro Angestellten zur Verfügung stellen würde.

"Die Maßnahmen gelten nicht für diejenigen, die Arbeitnehmer entlassen", sagte der Premierminister abschließend.

Die Opposition forderte die Regierung daraufhin auf, stärkere und entschlossenere Maßnahmen zu ergreifen, und warnte, dass die Entlassungen bereits begonnen hätten sowie eine Verzögerung der Zahlungen keine Lösung sei.

Auf die Bemerkung des Most-Abgeordneten Robert Podolnjak, dass die verfassungsmäßigen Rechte der Freizügigkeit verletzt würden, entgegnete Plenković, er stimme dem rechtlichen Standpunkt zu, aber es gebe im Moment andere Prioritäten.

(Quelle: HINA)