Miroslav Škoro (Foto:HRT) Miroslav Škoro (Foto:HRT)

Premierminister Andrej Plenković hatte heute Oppositionsparteien zu Einzelgesprächen geladen.

Alle Parteien lehnten seine Einladung ab.

Tomislav Tomašević, der Vorsitzende der Možemo Partei erklärte diesbezüglich: "Diese Art von Treffen klingt für mich nach politischem Pferdehandel, da Plenković auf Einzelgesprächen besteht. Ich verstehe weiterhin nicht, warum er einfach nicht die ganze Opposition einlädt?"

Der Vorstizende der Heimatbewegung Miroslav Škoro kommentierte unter anderem die Einführung des Euro.

Er ist der Meinung, der Euro könnte sich negativ auf den Lebensstandard der kroatischen Bürger auswirken.

Auch ist der Ansicht, dass die Bürger darüber per Referndum entscheiden sollten.

Warum er die Einladung des Premierministers abgelehnt hatte begründete er wie folgt: 

"Es gibt einen Unterschied zwischen Form und Inhalt. In Bezug auf den Inhalt brauchen wir unbedingt einen konstruktiven Dialog. Ich glaube jedoch nicht, dass dies der richtige Weg war, um zu kommunizieren. Wir können uns immer eins zu eins auf einen Kaffee treffen. Die gegenwärtige Situation erfordert aber aufgrund ihrer Ernsthaftigkeit ein Protokoll. Dies ist keine Zeit, um beiläufig über den Euro zu plaudern."