Das kroatische Parlament (Foto: HRT) Das kroatische Parlament (Foto: HRT)

Premierminister Andrej Plenković sagte, er hoffe auf einen breiten Konsens: "Diese Strategie ist wichtig, weil sie die Herausforderungen erkennt, denen wir gegenüberstehen, weil sie Perspektiven für die Entwicklung Kroatiens bietet, realistische und ehrgeizige Ziele beinhaltet und die Lebensqualität und das Geschäftsklima Kroatiens verbessern werden", erklärte Plenković.

Die Opposition war nicht beeindruckt und bezeichnete die Strategie als eine sehr teure Wunschliste: „Ich werde nicht auf die Tatsache eingehen, dass der Preis für die Ausarbeitung der nationalen Entwicklungsstrategie alle denkbaren Grenzen überschritten hatte, aber eine einzelne Seite kostete 230.000 Kuna", erklärte der Parteivorsitzende der SDP-Partei Peđa Grbin.

Plenković erläuterte die Kosten für die Erstellung der nationalen Entwicklungsstrategie: "Die Weltbank hat die Grundlage entworfen, das heißt die 16 strategischen Dokumente, welche als Grundlage für jeden Sektor dienen und sie haben rund 32 Millionen Kuna gekostet. 85 Prozent wurde mit EU-Geldern finanziert, 15 Prozent war unser nationaler Beitrag."

Božo Petrov von der MOST-Partei hingegen sagte, das Dokument der Regierung entspreche nicht einmal akademischen Standards und wäre nur eine Ansammlung von Seiten. Die HDZ wies die Kritik zurück und erklärte, der Plan sei sowohl realistisch als auch ehrgeizig. 

(Quelle: HRT)