Goran Marić bei der Pressekonferenz (Foto: Goran Kovacic/PIXSELL) Goran Marić bei der Pressekonferenz (Foto: Goran Kovacic/PIXSELL)

Laut dem zurückgetretenen Minister Goran Marić, sei die ganze Situation künstlich erzeugt worden. Er solle ständig unter Druck gesetzt worden sein und das in einem Umfeld in dem er zur Zielscheibe gemacht wurde, sagte er weiter. „Die Wertverschiebung die hier passiert ist unfassbar, anstatt dass gute Arbeit geschätzt wird. Jahrelang wurde das Staatseigentum vernachlässigt und geplündert.“

Er wolle also nun zurücktreten weil seine Arbeit manipuliert wurde. Allem voran wolle er so seiner Familie schützen, die gemeinsam mit ihm durch die Medien verfolgt wurde, sagte er abschließend.

Nach der Pressekonferenz zeigte sich auch Minister Oleg Butković sichtlich überrascht über den Rücktritt. Er habe das nicht gewusst, aber möchte ihm danken für alles was er geleistet hat. Das sehe man auch an dem Vertrag der heute in Novi Vinodolski unterzeichnet wurde, sagte Butković.

Zvonimir Frka Petešić, Leiter des Büros des Premiers hingegen bestätigte, dass der Rücktritt das Ergebnis der Gespräche zwischen Marić und Premier Plenković sei.

Auch Ranko Ostojić aus der Oppositionspartei SDP, kommentierte den Rücktritt Goran Marićs:

„Wegen sollchen Affären, allen möglichen Uhren, Stockwerken, Millionen von Quadratmetern verlassen unsere Bürger Kroatien. Sie verlieren das Vertrauen in den Staat und das System also gehen sie. Neuwahlen wären jetzt die logischste und fairste Lösung."

Quelle: HRT