Der kroatische Minister für Regionalentwicklung und EU-Fonds Marko Pavić (Foto: EU2020HR) Der kroatische Minister für Regionalentwicklung und EU-Fonds Marko Pavić (Foto: EU2020HR)

Die erste Videokonferenz der EU-Minister für die Kohäsionspolitik wurde am 27. März organisiert.

Am 28. Mai hat die Europäische Kommission als Reaktion auf die COVID-19-Krise ihren Vorschlag zur Änderung der Gesetzesakte über die Kohäsionspolitik veröffentlicht. Hinsichtlich der anstehenden Phase des Wiederaufbaus der EU-Wirtschaft ist es notwendig, alle möglichen Ressourcen sicherzustellen, die zu einem progressiven und gleichmäßigen Wachstum in allen Mitgliedsstaaten führen werden.

Die Videokonferenz wurde organisiert, um einen Meinungsaustausch der EU-Minister und Vertreter der Mitgliedsstaaten über die vorgestellten Gesetzesakte und die Bedeutung der Kohäsionspolitik für den Wiederaufbau der EU nach der COVID-19-Krise zu ermöglichen.

„Mit den Ministern habe ich die Bedeutung der Kohäsionspolitik für den Wiederaufbau der EU nach der COVID-19-Krise erörtert. Die COVID-19-Pandemie hat eine enorme gesundheitliche und wirtschaftliche Krise mit verheerenden Folgen für verschieden Sektoren in der gesamten Europäischen Union verursacht. Eingedenk der Tatsache, dass die Jahre nach der Krise eine ernsthafte Herausforderung auf dem Weg zur wirtschaftlichen Erholung sein werden, ist die Kohäsionspolitik diesbezüglich von grundlegender Bedeutung. Im Rahmen der zügigen Reaktion der Europäischen Kommission wurden neue Maßnahmenpakete vorgestellt, um auf diese Weise alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten bei der Bekämpfung der negativen Auswirkungen der Krise zu mobilisieren. Ich bedanke mich bei der EU-Kommissarin für Kohäsion und Reformen Elisa Ferreira für die außerordentliche Zusammenarbeit während der kroatischen Ratspräsidentschaft und für ihr Verständnis und ihre Unterstützung während der Pandemie und des verheerenden Erdbebens, das im März dieses Jahres Zagreb und Umgebung heimgesucht hat. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich bei meinen Kollegen, den für die Kohäsionspolitik zuständigen Ministern und Vertretern der EU-Mitgliedsstaaten für den konstruktiven Meinungsaustausch und ihren Beitrag zur Erörterung der Kohäsionspolitik nach der COVID-19-Krise bedanken“, erklärte der kroatische Minister für Regionalentwicklung und EU-Fonds Marko Pavić.

Die EU Minister betonten außerdem die Notwendigkeit, einen ambitionierten neuen EU-Haushalt für den Zeitrahmen von 2021 bis 2027 zu verabschieden, um die Wirtschaftskrise aufgrund der Coronavirus-Pandemie besser zu bewältigen.

(Quelle: EU2020HR)