Parlamentsvorsitzender Gordan Jandroković bei der Konferenz in Dubrovnik (Foto: HRT) Parlamentsvorsitzender Gordan Jandroković bei der Konferenz in Dubrovnik (Foto: HRT)

Der kroatische Parlamentsvorsitzende Gordan Jandroković wies bei der Konferenz in Dubrovnik auf die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Staaten an der Nord- und Südküste des Mittelmeers hin. Neben Migration seien auch Terrorismus, illegaler Handel und Korruption ein grosses Problem der Mittelmeerstaaten. All diese Themen waren im Zentrum der parlamentarischen Konferenz. Die Zusammenarbeit sowie der rege Austausch werden als wichtigstes Element bei der Sicherung des Friedens und der Stabilität angesehen. 

„Es liegt in unserem Interesse, dass diese Region eine Region der Stabilität, des Friedens und des wirtschaftlichen Wohlstands ist. Leider ist dies in den letzten Jahren das Gegenteil. Hier gibt es viele Herausforderungen, viele Probleme, mit denen wir uns alle gemeinsam befassen müssen. Und es ist klar, dass der Frieden und die Stabilität nur durch Kooperation alle beteiligten Länder, in Europa sowie in Afrika und Asien, bestehen kann.", kommentierte Jandroković.

Die Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Liliane Maury Pasquier, erklärte, dass es die Aufgabe des Europarates sei, gemeinsam nach Lösungen für die sicherheitspolitischen und demokratischen Herausforderungen des Mittelmeerraums zu suchen. "Die universellen Werte der Rechtsstaatlichkeit, der Demokratie und der Menschenrechte sind Teil unseres gemeinsamen Erbes. Wir werden diese Werte nicht als selbstverständlich betrachten, sind uns aber dessen bewusst".

Maury Pasquier bedankte sich bei Kroatien für seine "proaktive Rolle", als Ausschussvorsitzender.

Quelle: HRT