Boris Miletić IDS, (Foto:HRT) Boris Miletić IDS, (Foto:HRT)

Der Vorsitzende der Istrischen Demokratischen Versammlung, Boris Miletić, erklärte am Freitag, Kroatien habe mehr als 31 Milliarden Kuna in die Rettung der Schiffbauindustrie gesteckt.

Seine Partei war anfänglich gegen das Gesetz, das Agrokor unter eine staatlich festgelegtes Verwaltung stellte, aber nun, erklärte Miletić, wolle sie dieses Gesetz auch auf Pulas Uljanik-Werft anwenden.

"Wir, die Istrische Demokratische Versammlung und unsere Fraktion im Sabor, werden Änderungsanträge zu diesem Gesetz vorlegen, die es ermöglichen würden, den Lex Agrokor auf Uljanik anzuwenden. Wenn die Regierung diesen Änderungen nicht zustimmt, kann man davon ausgehen, dass sie den Schiffbau auf lange Sicht abgeschrieben haben und 4.000 Menschen ihre Arbeitsplätze verlieren werden,“ betonte Miletić.