Andrej Plenković (Foto: Patrik Macek/PIXSELL) Andrej Plenković (Foto: Patrik Macek/PIXSELL)

Es nahmen Gäste und Teilnehmer aus 18 Mitgliedstaaten teil, darunter sechs Premiers und der Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik Johannes Hahn. Mit dem Gipfel wurde der einjährige Vorsitz Kroatiens feierlich beendet.

Premier Andrej Plenković leitte heute das Gifpeltreffen im Westin Hotel. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Sicherheitsherausforderungen im Zusammenhang mit Migration und die Situation in der Ukraine, sowie die Stärkung der Wirtschaft.

CEI-Gipfel (Foto: Marko Lukunic / PIXSELL)

Plenković sagte, dass Migration ein besonders herausforderndes Thema sei, das internationale Zusammenarbeit und eine einheitliche Politik erfordere. FRONTEX, die europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache, muss in ihrer Rolle als Beschützer des Schengen-Raums und der Länder - einschließlich Kroatien -, die den Beitritt zur grenzfreien Zone der EU planen, unterstützt werden. Der Premier sagte, die illegale Einwanderung habe die politische Landschaft dominiert und werde die künftigen Wahlen zum Europäischen Parlament weiterhin erheblich beeinflussen. Am Montag traf sich die Vize-Premierin der Ukraine für europäische und euroatlantische Integration Ivanna Klympush-Tsintsadze mit Plenković. Sie sagte, sie sei dankbar für die fortgesetzte Unterstützung Kroatiens. 

Der kroatische Premier bot Länder der Region auf den Weg zur EU-Mitgliedschaft Hilfe an. Er sagte, dass Kroatien als jüngstes EU-Mitglied Ratschläge geben kann und als ein Vorbild für andere Länder auf dem Weg zur westlichen Integration dienen könnte.

Der Premier hielt auch eine Reihe bilateraler Treffen am Rande des Gipfels ab. Er traf sich heute mit dem Präsidenten der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung Suma Chakrabarti und mit den Premierministern der Slowakei und Albaniens, Peter Pellegrini und Edi Rama.

Die Zentraleuropäischen Initiative ist eine der ältesten Foren für regionale Zusammenarbeit in Mittel- und Osteuropa. Während des italienischen Vorsitzes wird die Initiative nächstes Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Ihr wichtigstes strategisches Ziel ist die Unterstützung der Mitgliedstaaten auf ihrem Weg zur europäischen Integration.

(Quelle: HRT)