Teilnehmer der Drei-Meere Initiative (Foto: Marko Prpic/PIXSELL) Teilnehmer der Drei-Meere Initiative (Foto: Marko Prpic/PIXSELL)

Im slowenischen Brdo pri Kranju endete am Donnerstag der zweitätige Gipfel der Drei-Meere-Initiative. Am Gipfel nahmen die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović und der polnische Präsident Andrzej Duda, sowie  acht weitere Mitgliedsländern teil. Am Gipfel waren auch der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker und der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier anwesend.

Der Gipfel begann am Mittwoch in Ljubljana mit einem Wirtschaftsforum, auf denen Projekte im Rahmen der Initiative diskutiert wurden. Diese bezogen sich in erster Linie auf die Verkehrsinfrastruktur, den Energiesektor, sowie die Digitalisierung.

Kroatien stellte in diesem Rahmen sechs Projekte vor. Dabei wurde das Flüssiggasterminal auf der Insel Krk als sehr wichtig erachtet. Das Flüssiggasterminal soll im nächsten Jahr fertiggestellt werden. Die ersten Lieferungen von Flüssigerdgas sind für Januar 2021 geplant.

Kolinda Grabar-Kitarović und ihr slowenischer Amtskollege Borut Pahor präsentierten den Medien auch einen Investitionsfonds zur Finanzierung von Infrastrukturprojekten vor.

„Aus der Vision, die Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Europa zu beseitigen, entstanden nun konkrete Projekte, die nicht nur mit EU und europäischen Mitteln finanziert, sondern auch mit diesem Investitionsfonds verwirklicht werden, den wir aufgebaut haben, sagte Grabar-Kitarović.

Nach dem Gipfel wird Juncker zum ersten Mal in seinem Mandat offiziell Kroatien besuchen.

Die Drei-Meere-Initiative ist eine Initiative zur Stärkung der mitteleuropäischen Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Infrastruktur, Energiepolitik und Sicherheit. Sie besteht aus zwölf mittel- und ostmitteleuropäischen Staaten der Europäischen Union vom Baltikum bis Kroatien und Bulgarien.

(Quelle: HRT)