Sitzung des kroatischen Parlaments (Foto: Patrik Macek/PIXSELL) Sitzung des kroatischen Parlaments (Foto: Patrik Macek/PIXSELL)

Folglich kam es zwischen dem Abgeordneten der SDP Franko Vidović und Verteidigungsminister Damir Krstičević zu einem Schlagabtausch.

„Die einzigen Flugzeuge die wir nach Kroatien holen werden, sind die hier die mein Kollege Maras besorgt hat. Die kosten rund 150 Kuna und ich übergebe sie ihnen jetzt, dann können sie in Ruhe mit ihnen spielen", sagte Franko Vidović. Nachdem Verteidigungsminister Damir Krstičević aufstand und Franko Vidović eines der Flugzeuge aus der Hand schlug, reagiert auch Gordan Jandroković.

Parlamentspräsident Gordan Jandroković aus der HDZ, versuchte die Lage zu beruhigen und forderte den Vizeregierungschef Krstičević dazu auf sich zu beruhigen.

„Das war erniedrigend und unsportlich. Das wird so nicht gemacht, unter keinen Umständen macht man das so mit einem Soldaten. Ich würde so etwas nie tun", erklärte Krstičević für die Reporter nach der Sitzung.

Neben den Flugzeugen F - 16 wurde auch über zahlreiche Themen wie die Fraktion von Milan Bandić, der Insolventen Werften und der Schließung der Stilllegung der Raffinerie in Sisak gesprochen. Božo Petrov aus der MOST Partei wollte wissen:

„Wer und warum ist dafür verantwortlich, dass die Raffinerie in Sisak geschlossen wurde. Mich würde nun interessieren wo das kroatische Erdöl in kürze verarbeitet werden wird, nachdem die Raffinerie in Sisak dicht gemacht wurde. Wird es nun in Ungarn, Bosnien und Herzegowina oder in Serbien verarbeitet?"

Daraufhin erwiderte Premierminister Andrej Plenković: „Unser strategisches Ziel ist, dass Kroatien über Energiequellen verfügt, die uns Sicherheit in der Energieversorgung bieten."

Auch der Vorsitzende der SDP Davor Bernardić, war ähnlicher Meinung wie sein Kollege aus der Opposition und stellte gleich mehrere Fragen bezüglich der INA MOL.

„Wurde besprochen, dass die Ungarn INA gänzlich übernehmen? Sollte somit das Unternehmen INA komplett aus Kroatien verschwinden? Wurde die Schliessung der Raffinerie in Sisak besprochen? War auch Hernadi eines der Gesprächsthemen?

Premier Plenković ließ sich nicht verunsichern und antwortete: "Sehr geehrter Abgeordneter Bernardić, die Antwort lautet viermal Nein."

Quelle: HRT