Bildungsministerin Blaženka Divjak (Foto: Patrik Macek/PIXSELL) Bildungsministerin Blaženka Divjak (Foto: Patrik Macek/PIXSELL)

Die Opposition, angeführt von der stärksten Partei SDP hatte das Misstrauensvotum lauthals gefordert. Sabina Glasovac, Abgeordnete der SDP erklärte, dass der Ausgang der Abstimmung abzusehen war, wenn man die Beziehung der HDZ zur HNS in Betracht nimmt. Beide Parteien seien laut Glasovac nur darauf bedacht den jeweiligen „Sitzplatz in der Regierung zu behalten“.

SDP Leader Davor Bernardić, schloss sich der Meinung an und sagte, dass die Bildungsreform nie stattgefunden hat. „Alles in Allem war das nur die Beschaffung von billigen Tablets von denen die Hälfte nicht funktioniert. Ich würde sogar behaupten, dass man die Kinder und ihre Zukunft vergessen hat."

Fraktionsvorsitzender der HNS, Milorad Batinić betonte, dass sich die Linke und extreme Rechte zusammengetan haben, um die Bildungsreform zu stürzen. „Sie wollen ein Kroatien das rückläufig ist“, so Batinić.

Mit der heutigen Abstimmung habe man gezeigt, dass die HDZ stabil, sicher und der stärkste Koalitionspartner ist, hieß es aus den Reihen der HDZ Fraktion. Der Versuch die Bildungsministerin ohne aussagekräftige Argumente absetzen zu wollen, sei schlichtweg unsinnig und rein politisch motiviert, sagte Abgeordneter Branko Bačić.

Quelle: HRT