Anka Mrak - Taritaš aus der Partei GLAS (Foto: Patrik Macek/PIXSELL) Anka Mrak - Taritaš aus der Partei GLAS (Foto: Patrik Macek/PIXSELL)

Die Partei GLAS wies darauf hin, dass der Staat auf Grundlage dieser Verträge sowie der damit verbundenen Verträge der Bischofskonferenz, jährlich rund 900 Milliarden Kuna für die Bedürfnisse katholische Kirche aufbringt.

Das sei mehr als beispielsweise das Budget des Außenministeriums und des Ministeriums für Tourismus im Jahr 2016, hieß es bei der Debatte. Dennoch sei die Opposition froh darüber die Möglichkeit erhalten zu haben Änderungen in vier Verträgen vorschlagen zu können. Laut Anka Mrak – Taritaš ginge es dabei nicht um die Frage der Religionsfreiheit, ganz im Gegenteil, ihre Partei stünde dafür.

„Aus all dem ergeben sich wieder zwei Fragen: Wohin gehört der Religionsunterricht? Und Wie viel Mittel sollen dafür vorgesehen werden? Natürlich alles transparent“, sagte die Abgeordnete der GLAS Anka Mrak – Taritaš.

Miro Kovač, Abgeordneter der HDZ, sieht in all dem nur eine Wahlkampagne.

„Das ist alles durchschaubare Propaganda wegen den Anstehenden EU Wahlen. Kroatien hat ein funktionierendes Finanzmodell der Religionsgemeinschaften. Die Zusammenarbeit ist ebenfalls hervorragend, daher denke ich dass diese Initiative sinnlos ist."

Quelle: HRT