Illustration, (Foto: HRT) Illustration, (Foto: HRT)

Am zweiten Tag des Westbalkan-Gipfels in Polen hat die EU ihre Zusage bekräftigt, die Zusammenarbeit mit der Region durch eine Reihe konkreter Maßnahmen zu stärken, die sich auf fünf Schlüsselbereiche konzentrieren: Verkehr und Energie, Digitalisierung, Wirtschaft, Sicherheit und gutnachbarschaftliche Beziehungen.

Der kroatische Premierminister Andrej Plenković erklärte in diesem Zusammenhang, dass Kroatien nächstes Jahr während der kroatischen EU-Ratspräsidentschaft ein ähnliches Gipfeltreffen ausrichten werde.

"Wir wollen, dass dieser Gipfel in Zagreb - genau zwanzig Jahre nach dem ersten - die europäische Perspektive konkretisiert und sie nicht nur als Euphemismus fördert," erklärte Premier Plenković.

In der Zwischenzeit sprachen sieben der elf neu gewählten kroatischen Abgeordneten im Europäischen Parlament heute, im Europahaus in Zagreb, über ihre politischen Ziele und Prioritäten.

Für Karlo Ressler von der HDZ ist das Thema Demografie das Wichtigste.  Dies müsser seiner Meinung nach in gewisser Weise auch in die Kohäsionspolitik sowie in die EU-Entwicklungsfonds einbezogen werden. 

Tonino Picula von der SDP betonte: "Es gibt drei Probleme, für die wir eine Lösung finden müssen: Migration, Klimawandel und Sicherheit. Ich bin der Meinung, dass wir diese drei Hauptthemen nicht nur angehen, sondern ihnen besondere Aufmerksamkeit schenken müssen."