Diplomatenkonferenz in Zagreb (Foto: Goran Stanzl/PIXSELL) Diplomatenkonferenz in Zagreb (Foto: Goran Stanzl/PIXSELL)

Neben dem Beitritt zum Schengenraum und zur Eurozone sowie dem bevorstehenden Vorsitz der Europäischen Union durch Kroatien, wird auch der jüngste Skandal um die ehemalige Sekretärin der Botschaft in Berlin ein Thema sein.

Der kroatische Premier Andrej Plenković betonte bei seiner Eröffnungsrede, wie wichtig es sei die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken der Mitarbeiter des auswärtigen Dienstes zu verfolgen. Solche Aussagen wie die der ehemaligen Sekretärin seien unnötig und würden sich negativ auf das Image Kroatiens sowie des Ministeriums auswirken.

Der ehemalige kroatische Botschafter in Berlin und amtierende Außenminister Gordan Grlić Radman, erklärte, dass keiner der im Dienste steht eine Privatperson ist und somit 24 Stunden lang Diplomat sei. Folglich sei wichtig, wie man sich verhält und welche Aussagen man trifft.

Abschließend sagte Präsidentin Kolinda Grabar – Kitarović:

"Wir müssen die richtigen Lösungen für die kommenden Herausforderungen finden. Das ist jetzt einer der Möglichkeiten Verbesserungen für die tägliche Arbeit unserer Diplomaten vorzutragen. So soll die Effizienz der kroatischen Außenpolitik gefördert werden."

Quelle: HRT