Präsidentin Kolinda Grabar - Kitarović zu den Vorfällen in Knin (Foto: HRT) Präsidentin Kolinda Grabar - Kitarović zu den Vorfällen in Knin (Foto: HRT)

Premier Andrej Plenković  sowie die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar – Kitarović verurteilten die Tat aufs Schärfste. „Wenn so etwas passiert, werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Solche Fälle bearbeiten allem Voran die dafür zuständigen staatlichen Behörden. Ich als Regierungschef muss zunächst die Tatsachen vorliegen haben, die natürlich überprüft wurden“ erklärte der Premier.

Auch die Präsidentin Grabar – Kitarović verurteilte die Tat sowie jede Art von Gewalt. Sie wolle die Causa aber erst nach Erhalt des detaillierten Polizeiberichts kommentieren.

Zu den Übergriffen äußerte sich auch der Vorsitzende der Unabhängigen Demokratischen Serbischen Partei (SDSS) in Kroatien, Milorad Pupovac. Seiner Meinung nach seien die Angriffe das Ergebnis der schlechten Stimmung innerhalb der Gesellschaft.

„Solange ich physisch in der Lage bin und Mental stark genug, kann mir niemand den Mund verbieten. Sie müssten mir schon beides nehmen. Wenn hier welche für die Heimat bereit sind bin ich auch darauf vorbereitet" sagte Pupovac bei der Pressekonferenz im Parlament.

In ganz Europa, also auch in Kroatien sind derzeit radikale linke wie auch rechte Trends zu vermerken, erörterte Parlamentspräsident Gordan Jandroković. Dennoch versicherte er, dass eine klare Mehrheit in Kroatien jegliche Art von Extremismus und Gewalt ablehne und für Toleranz, Frieden und gegenseitigen Respekt einsteht.

„Wir senden eine klare Botschaft gegen Extremismus, egal ob links- oder rechtsorientiert“, sagte Jandroković abschließend.

Quelle: HRT