Illustration (Foto: Hrvoje Jelavic/PIXSELL) Illustration (Foto: Hrvoje Jelavic/PIXSELL)

Am Montag haben die Einsatzkräfte der Feuerwehr in ganz Kroatien zahlreiche Anrufe erhalten, um Brände zu löschen und die Folgen eines starken Gewitters zu beseitigen, berichtete der Verband der kroatischen Feuerwehr.

Ein starkes Gewitter hat am Montagabend die Halbinsel Istrien und das Binnenland von Kroatien getroffen. Aufgrund von großen Niederschlägen und starkem Wind, die Bäume entwurzelt hatten, verzeichnete die Feuerwehr von Istrien 39 Einsätze. Auch in Zagreb war die Feuerwehr zahlreich im Einsatz, sowie in der Gespanschaft Karlovac, die insgesamt 66 Einsätze registrieren musste. Dabei war die Stadt Karlovac und Duga Resa besonders stark betroffen, da Hausdächer saniert werden mussten.

Brände in ganz Dalmatien und in Slawonien

In Strabežnik bei Kaštel Sućurac wurde das größte Feuer des gestrigen Tages verzeichnet. Das Feuer griff auf Gras, Kiefernwälder, sowie einige landwirtschaftliche Felder mit einer Fläche von 180 Hektar über. Das Feuer wurde durch einen starken Wind unterstützt, sodass es sich über den Berg Kozjak ausbreiten konnte. An der Brandbekämpfung waren 173 Feuerwehrleute, 46 Feuerwehrfahrzeuge und vier Feuerwehrflugzeuge beteiligt.

Gleichzeitig wurde auf dem Gebiet Kostanja bei Omiš ein Feuer gelöscht, bei dem 36 Feuerwehrleute mit 9 Feuerwehrfahrzeuge beteiligt gewesen waren.

Einige Brände wurden in der Gespanschaft Šibenik-Knin verzeichnet, unter anderem bei dem Gemeinden Danilo-Kraljice, Promina und Radonić-Topići, die von der Feuerwehr gelöscht worden sind.

In der Gespanschaft Zadar auf dem Gebiet um Privlaka hat sich ein Feuer auf 32 Hektar Gras ausgebreitet, dass mittlerweile gelöscht wurde.

Auf der Insel Dugi Otok in der Bucht Čušćica wurde ein weiterer Brand um Mitternacht von den Einsatzkräften der Feuerwehr lokalisiert, bei dem 50 Hektar Gras und Kiefernwald in Flammen stehen. Im Einsatz befinden sich 40 Feuerwehrleute und neun Feuerwehrfahrzeuge.

Nicht nur die Küste ist von Bränden betroffen, sondern auch Slawonien. Bei der Stadt Đakovo steht ein Stoppelfeld mit einer Größe von 22,5 Hektar in Flammen.

(Quelle: HRT)