Dr.med. Vladimira Vuletić (Foto:Nel Pavletic/PIXSELL) Dr.med. Vladimira Vuletić (Foto:Nel Pavletic/PIXSELL)

Heute ist Welt-Parkinson-Tag.

Mehr als 15.000 Menschen leiden allein in Kroatien an dieser Krankheit.

Isolation und soziale Distanzierung durch die Corona-Pandemie wirken sich nachteilig auf die Betroffenen aus.

Der Verband "Parkinson i mi" hat es sich in diesem Jahr zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer besseren psychischen Versorgung von Parkinson-Patienten und ihren Familien zu schärfen und die körperliche Aktivität der Betroffenen zu fördern.

"Bis 2030 wird sich die Zahl der Erkrankten verdoppeln. Gegenwärtig gibt es weltweit 10 Millionen und dann soll es also 20 Millionen Menschen mit Parkinson geben. Dies gilt auch für Kroatien. Es gibt Dinge, die den Krankheitsverlauf bei Patienten mildern können, aber wir sehen eine Zunahme aller neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer überall. Man kann heute schon regelrecht von einer Pandemie dieser Krankheiten sprechen," sagte die Neurologin und Vorsitzende des Verbandes "Parkinson i mi" Dr. med. Vladimira Vuletić.

(Quelle:HRT)