Illustration (Foto: HRT) Illustration (Foto: HRT)

Die Stadt belagerten mehr als Zehntausend Mitgliedern der serbischen paramilitärischen Einheiten und der sogenannten JNA. Nur1800 kroatische Verteidiger verteidigten die Stadt, auf die mehr als 10.000 Granaten, Bomben und Raketen täglich geworfen wurden.

Die genaue Zahl der Tode ist immer noch nicht bekannt. Schätzungen zufolge wurden mehr als viertausend Verteidiger und Zivilisten getötet und etwa siebentausend in serbische Lager gebracht.
Der Angreifer hatte keine Gnade. Die Bewohner verliessen in der Kolonne ihre Heimatstadt in der Hoffnung, eines Tages zurückzukehren. 22.000 Menschen wurden aus der Stadt vertrieben. 

Tausende von Menschen werden heute die fünfeinhalb Kilometer lange Strecke vom Krankenhaus Vukovar bis zum Gedenkfriedhof laufen, um den Opfern der serbischen Aggression zu gedenken.

Das Programm "Vukovar - Ort der besonderen Pietät" begann heute um 10 Uhr in dem Krankenhaushof.

Mit der Gedenkveranstaltung erinnert sich ganz Kroatien an den schmerzhaftesten Tag in der jüngeren Geschichte der Heldenstadt Vukovar.

An der Gedenkveranstaltung nehmen die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarović, der Parlamentspräsident Gordan Jandroković und der Ministerpräsident Andrej Plenković teil.