Dubravka Šuica (Foto: Foto: REUTERS/Yves Herman) Dubravka Šuica (Foto: Foto: REUTERS/Yves Herman)

Innerhalb von drei Stunden musste sich den Fragen des Rechts- und Sozialausschusses stellen. Das Europäische Parlament wird am 23. Oktober über die Bestätigung der neuen Kommission abstimmen. Am ersten November soll die neue Kommission unter Ursula von der Leyen, ihr Mandat beginnen.

Auch der kroatische Premier Andrej Plenković gratulierte Dubravka Šuica zu ihrem Erfolg. Ebenfalls betonte er, dass sie im Gegensatz zu anderen Kandidaten keinerlei Platz für zusätzliche Fragen ließ.

„Es gab keinerlei Unklarheiten. Von rund zehn Kandidaten wurden nämlich zusätzliche Informationen verlangt. Der Ausschuss hat sogar zwei Kandidaten gänzlich abgelehnt", sagte Plenković.

Auch die Opposition wirkt überzeugt von der Kandidatin.

"Ich glaube daran, dass was sie in Brüssel gesagt hat auch ihre persönliche Meinung ist und sie sich endlich von der Parteiideologie befreit hat. Also wird sie bestimmt auf diese Weise ihre Arbeit fortsetzen, sich für die Rechte der Frauen einsetzen und für Demokratie und Gleichberechtigung kämpfen", sagte Joško Klisović aus der SDP.

Vesna Pusić aus der GLAS fand sie so wörtlich „sehr gut“. Auch habe sie sich zu ihrem Vermögen geäußert und so einen noch besseren Eindruck hinterlassen. Parteichef Plenković habe sich laut Pusić, im Vorfeld „sehr übertrieben dazu geäußert“ gehabt.

Dubravka Šuica selbst sagte, sie wolle sich zunächst mit allen konsolidieren. Der Schlüssel zum Erfolg solle die Zusammenarbeit mit dem Rat und dem Parlament werden, denn so Šuica, „ohne ein Parlament ist Demokratie unvorstellbar“. Abschließend sagte sie, dass sie mit den Bürgern, Experten du Organisationen sowie allen die an diesem Projekt Europa Interesse haben, das Gespräch suchen werde.

Quelle: HRT