Premierminister Andrej Plenković (Foto: HRT) Premierminister Andrej Plenković (Foto: HRT)

Neben Premier Andrej Plenković, waren Verteidigungsminister Damir Krstičević andere Regierungszugehörige sowie Abgeordnete zugegen.

Premierminister Andrej Plenković kommentierte den Versuch der elf Militärangehörigen, ähnlich wie gestern. „Wir haben auf die Provokationen genau so reagiert, wie das ein souveräner Staat mit einer ernsthaften Regierung die etwas von sich hält tut.“ Das Handeln der Grenzpolizei sei im Einklang mit der Rechtsordnung. Da die serbische Delegation sich nicht an das internationale Recht hielt musste Kroatien so handeln um Haltung zu bewahren, fügte er hinzu.

Verteidigungsminister Damir Krstičević kritisierte den Versuch schärfer. „Präsident Vučić und Herr Vulin müssen verstehen, dass das nicht das Jahr 1991 ist und sie hier nicht einmarschieren können wie sie es sich wünschen. Die Regeln sind klar und allen bekannt. Zunächst stellt man einen Antrag und dann folgt in der Regel die Freigabe. Kroatien ist ein souveräner Staat und Serbien muss sich dessen bewusst sein."

Tomo Medved, kroatischer Veteranenminister, sprach von den Opfern durch die serbische Hand. „Sollten die Serben also in Zukunft vor haben Gedenkfeiern zu veranstalten, dann sollten sie sich laut Protokoll vorher anmelden. Dann können sie den Opfern, beispielsweise in Ovčara, gedenken, die durch sie, gemeinsam mit der groß serbischen Ideologie und Politik sowie allen Freischärler Truppen zu Tode kamen“, sagte Medved für die Medien.

Quelle: HRT