Das Team des KH Merkur (Foto: Ruža Ištuk/HRT) Das Team des KH Merkur (Foto: Ruža Ištuk/HRT)

Die vier Monate alten siamesischen Zwillinge Kristina und Valentina erholen sich sehr gut, nach der äußerst komplexen Operation die mehr als 15 Stunden dauerte. Nur durch akkurate Planung und Vorbereitung des ganzen medizinischen Teams von Krankenschwestern und Pflegern sowie Laboranten und Ärzten war eine solche OP überhaupt erst möglich. Dies betonte auch der Leiter der Klinik für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin, Prof. Dr. Slobodan Mihaljević.

„Dies war die komplexeste und längste Anästhesie in Kroatien. 14 Stunden an Kindern die gerade Mal zwei Kilogramm schwer sind, das ist wirklich Lobenswert, vor allem weil wir das alles alleine geschafft haben", erklärte Prof. Dr. Mihaljević bei der Pressekonferenz.

Die Operation wurde vor etwa zweieinhalb Monaten durchgeführt, und alles wurde streng geheim gehalten, um keinen zusätzlichen Druck auf die Ärzte auszuüben.

Prof. Dr. Tomislav Luetić, Leiter des Instituts für Kinderchirurgie, erklärte wie schwierig eine solche Operation sei. „Stellen sie sich vor sie haben auf einem OP Tisch zwei Kinder und 25 Personen im Raum in dem eigentlich sechs bis sieben Personen arbeiten“ sagte er und fügte hinzu: „Aus jedem Kind ragen zehn verschiedene Drähte und Leitungen und zu jeder Zeit muss jeder Handgriff stimmen.“

Die Klinik bestätigte, dass es die Mädchen wohl auf sind, sie aber noch eine OP erwartet bei der Bauchdecke gänzlich geschlossen werden muss. Wenn alles wie bisher reibungslos verlaufen sollte, bleibt den Mädchen nur eine kleine Narbe als Erinnerung zurück.

Quelle: HRT