Illustration (Foto: HRT) Illustration (Foto: HRT)

Dabei handelt es sich um Angehörige der Militärakademie die nach Jasenovac reisen wollten. Nachdem die Grenzpolizei ihre Uniformen im Gepäck gefunden hatte, musste die Delegation umkehren. Auch Premier Andrej Plenković äußerte sich zu diesem Vorfall. Er betonte, dass dieser Besuch keine friedlichen Charakter hatte, um an die Opfer zu gedenken und diese zu Ehren.

„Im Fokus stand wohl eher zu provozieren und Unruhen auszulösen. Dies verstößt gegen das internationale Recht und ist für uns als souveränen Staat inakzeptabel. Daher verurteilen wir diese Tat aufs Schärfste", erklärte er gegenüber den Medien.

Die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar – Kitarović ist ähnlicher Meinung. Durch ihren offiziellen Twitter Account ließ sie mitteilen, dass Serbien durch solche Akte nur von seinen innenpolitischen Problemen ablenken möchte. Diese zeige ihre Rückständigkeit und Unverantwortlichkeit. Gleichzeitig hofft sie aber, dass man zur Besinnung kommt, denn die Bevölkerung beider Länder hätte genug von solchen Provokationen.

Nikola Milina, Generaldirektor der kroatischen Polizei sagte abschließend, dass um in ein anderes Land einreisen zu können, man sich vorher offiziell anmelden müsse. Dafür gibt es bestimmte Richtlinien die auch für uns gelten. Laut den Gesetzen über die Sicherheit wäre die Delegation ganz legal die Einreise verwehrt worden.

Quelle: HRT