Die Unterführung in der Nähe des Hauptbahnhofes von Zagreb unter Wasser (Foto: Sanjin Strukic/PIXSELL) Die Unterführung in der Nähe des Hauptbahnhofes von Zagreb unter Wasser (Foto: Sanjin Strukic/PIXSELL)

Die Schäden des Sturms und der schweren Regenfälle der letzten Nacht in den westlichen Teilen Kroatiens, insbesondere in Zagreb, werden noch ermittelt. In Istrien fielen teilweise 30 Liter pro Quadratmeter. Bürgermeister Milan Bandić sagte bei der heutigen Pressekonferenz, dass das Schlimmste überstanden sei und die Schäden in den nächsten zwei bis drei Tagen beseitigt werden sollen. „Leider müssen wir mit solchen Situationen häufiger rechnen", fügte er hinzu.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Kustošija haben beim gestrigen Einsatz ihren Kollegen Davor Kovačić verloren. Er galt als mutiger und treuer Freund und Kollege. „Wir sind ihm zu Ehren zusammengekommen. Wir möchten ihm für alles danken was er als Kollege und guter Freund geleistet hat“, sagte Hauptbrandmeister Cvijović. Auch Premier Andrej Plenković sowie Präsident Zoran Milanović sprachen via soziale Netwerke ihr Beileid aus.

Auch der Keller des Kinderkrankenhauses Klaićeva, stand wegen der starken Regenfälle unter Wasser. Glücklicherweise waren die Patienten zu keiner Zeit in Gefahr. Gesundheitsminister Vili Beroš, der das Krankenhaus heute besuchte, sagte dass dies nur ein weiteres Indiz dafür ist, dass der Bau einer neuen Kinderklinik unausweichlich ist.

(Quelle: HRT)