Pressekonferenz der Gewerkschaften (Foto: Goran Stanzl/PIXSELL) Pressekonferenz der Gewerkschaften (Foto: Goran Stanzl/PIXSELL)

Die Gehaltserhöhung soll in drei Wellen um insgesamt 6,12% und anstatt der geplanten Senkung der Mehrwertsteuer zum ersten Januar erfolgen.

„Unser Plan ist es die Gehälter, nächstes Jahr, um 6,12 Prozent zu erhöhen. Dies gilt für alle Beamten und Angestellten. Die Erhöhung würde nicht auf einmal stattfinden, sondern drei Mal zu jeweils 2%“, erklärte Plenković. Damit die Regierung genügend Mittel hat, um die Forderungen zu stimulieren, soll dafür die geplante Senkung der Mehrwertsteuer zum ersten Januar um 1%, nicht erfolgen.

Auch die Koalitionspartner, sind mit dem Vorschlag der Regierung zufrieden. Fraktionsvorsitzender Milorad Batinić befürwortete die Aussagen des Premiers und betonte, dass genau das eines der politischen Ziele der HNS seit langem war. „Die 6% hören sich gut an!“, so Batinić.

Bildungsministerin Blaženka Divjak betonte, dies sei ein erster Schritt, aber weitere Gespräche mit den Gewerkschaften seien weiterhin notwendig um eine angebrachte Lösung bezüglich der Mängel beim Koeffizienten zu finden.

Während die Regierungskoalition mit dem Vorschlag zufrieden ist, sind die Gewerkschaften, angeführt von Vilim Ribić und Branimir Mihalinec, enttäuscht. Der Vorschlag des Premiers entspricht nicht den Forderungen der Gewerkschaften.

Mihalinec aus der Gewerkschaft der Mittelschulen sagte, dass der Koeffizient der Komplexität für den höheren Dienst, niedriger sei als bei vergleichbaren Tätigkeiten. „Lehrer, Erzieher und all die die mit Kindern arbeiten bekommen ganze 6,11 Prozent weniger. Mit der Erhöhung des Grundgehalts für alle, würden sie weiterhin weniger erhalten", erklärte der Gewerkschafter abschließend.

Quelle: HRT