Bei der Vertragsunterschrift in Slavonski Brod(Foto: Ivica Galovic / PIXSELL) Bei der Vertragsunterschrift in Slavonski Brod(Foto: Ivica Galovic / PIXSELL)

Nun wird die Erdölraffinerie in Bosanski Brod, an das Gasleitungssystem in Kroatien angeschlossen, wodurch die Luftverschmutzung, zur Erleichterung der Bewohner, schließlich gesenkt werden soll.

Die Präsidentin bedankte sich zunächst und betonte, dass ihre Gespräche mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin auch dazu beigetragen hätten. „Ich möchte mich vor allem beim russischen Präsidenten Putin bedanken, der den Wert dieses Projekts erkannt hat. Nicht nur bezüglich der Senkung der Luftverschmutzung hier und in Bosanski Brod, sondern auch zur weiteren Entwicklung auch in der Wirtschaft", erklärte sie.

Sergei Kudryashov, Geschäftsführer des Gas- und Ölkonzerns Zarubezhneft, fügte hinzu dass vor zwei Jahren keiner an das Projekt glaubte. „Wir zeigten jedoch, dass wir zusammenarbeiten können und ebenso schnell sowie Kompromisse eingehen können", sagte er weiter.

Das Crodux Unternehmen wird laut Geschäftsleiter Branko Radošević 24,5 Millionen Kuna in das Projekt stecken. Die Vertragsdauer liegt bei zehn Jahren, und während dieser Zeit wird die Raffinerie in Brod der Crodux Plin d.o.o. die Kosten der Kapitalanlagen erstatten.

Im Vorfeld des Vertragsabschlusses, besuchte die Präsidentin anlässlich des 17. Treffens der Eltern der verstorbenen Kinder im Heimatkrieg, das ihnen gewidmete Denkmal. Dort legte sie einen Kranz nieder. Dort verstarben während des Krieges 28 Kinder von insgesamt 402. Bei ihrer Rede betonte Grabar - Kitarović, dass der Staat bei der Aufklärung versagt habe.

Quelle: HRT