Andrej Plenković, Dragan Čović und Bakir Izetbegović (Foto: Goran Stanzl/PIXSELL) Andrej Plenković, Dragan Čović und Bakir Izetbegović (Foto: Goran Stanzl/PIXSELL)

"Wir sehen Kroatien und Premierminister Andrej Plenković als Freunde von Bosnien und Herzegowina, insbesondere auf unserem Euro-atlantischen Weg," sagte Čović nach dem Treffen.

Auf dem Treffen wurden unter anderem die Wahlgesetze erörtert. Die Unterzeichnung des Abkommens, der die Änderungen des Wahlgesetzes für Mostar ermöglicht wurde, begrüsst. Dies ermöglicht weitere Normalisierung und Verbesserung der bosniakisch-kroatischen Beziehungen, teilte die Regierung in einer Erklärung mit.
Die starke kroatische Unterstützung auf dem europäischen Weg von Bosnien und Herzegowina wurde hervorgehoben. 

Kroatien unterstützt das Recht des kroatischen Volkes in Bosnien und Herzegowina seine Vertreter zu wählen. Premier Plenković und Präsident Zoran Milanović haben kürzlich das gleiche Thema mit dem Vertreter der Serben aus Bosnien und Herzegowina Milorad Dodik erörtert.

Vor dem Treffen sprach sich Plenković gegen die Praxis, dass Bosniaken kroatische Vertreter wählen können.  

"Mit diesem Besuch setzen wir den Dialog über die Zukunft Bosnien und Herzegowinas fort, als auch über die Position der Kroaten, rechtliche Lösungen und deren Gleichstellung. Unsere Position ist klar, wir finden es nicht gut, dass es immer noch Situationen gibt, in denen Kroaten als konstituierendes Volk aufgrund ihrer geringen Zahl in Situation kommen, dass sie im politischen Sinne keinen legitimen Vertreter in den höchsten Institutionen von Bosnien und Herzegowina haben," sagte Premierminister Plenković.

(Quelle: HRT)