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Wie die Regierung auf Twitter mitteilte, diskutierten Premierminister Andrej Plenković und Mate Rimac am Montag über die Potenziale der Automobilindustrie in Kroatien.

Die Gespräche mit dem jungen Geschäftsmann, dessen Unternehmen elektrische Supersportwagen, Antriebe und Batteriesysteme entwickelt und herstellt, sollen am Freitag fortgesetzt werden.

"Abgesehen von der Tatsache, dass Rimac Automobili eine erfolgreiche Geschichte ist, möchten wir unsere Erfahrungen teilen, damit die Autoindustrie in Kroatien investieren kann. Wir finden es furchtbar ärgerlich, dass wir die Gelegenheit verpasst haben, als die Autoindustrie von West- nach Osteuropa überging und in Unternehmen in der Slowakei, Ungarn, der Tschechischen Republik und Slowenien investierte. Jetzt ist eine neue Investitionswelle im Gange und wir möchten dazu beitragen, Investoren nach Kroatien zu ziehen," sagte Rimac erst jüngst für den Fernsehsender N1.

Er kündigte zudem an, dass beim erneuten Treffen mit der Regierungsspitze,  welches für Freitag angesetzt ist, auch Vertreter von Hyundai und Porsche, bzw. die Unternehmen, die bisher in Rimac Automobile investiert haben - Porsche 18 Millionen Euro und Hyundai und Kia 80 Millionen Euro -ebenfalls anwesend sein werden.

"Unsere Aufgabe ist es, darauf hinzuweisen, dass wir die Autoindustrie für wichtig halten, und es ist Sache der Regierung, zu entscheiden, ob sie in diese Richtung geht und die erforderlichen Maßnahmen ergreift, um Investoren nach Kroatien zu locken, betonte Mate Rimac abschließend.

(Quelle:HRT)